Autor: ralfpressler

Ralf Pressler, gehört der Digitalen Marketing Branche seit mehr als 15 Jahren an und hat sowohl auf Kundenseite, als auch auf Agenturseite unzählige namhafte nationale und internationale Projekte & Brands digital begleitet und über Performancestrategien auf- und ausgebaut. Als Leiter Digitale Performance, Marketing und eSPORT bei der TSG Hoffenheim Fussball Spielbetriebs GmbH verantworte ich die Weiterentwicklung des bereits eingeschlagenen digitalen Weges der TSG Hoffenheim. Digital Performance gliedert sich in die Teilbereiche Online Marketing (Owned Media), E-Commerce (Paid Media, Marktplätze) sowie Technik & Datenanalyse. Das klassische Marketing, welches auch das Kinder-, Jugend und Schulprogramme beinhaltet, integriert die strategische Markenführung über alle Schnittpunkte hinweg und kümmert sich um alle visuelle Leitthemen der TSG Hoffenheim. Neu im Kern der Marke steht der eSports. Der TSG-Fan eCup hat sich bereits etabliert und erstmalig wird die TSG nun auch an der virtuellen Bundesliga teilnehmen. Immer Progressiv - Innovativ und mit Verantwortung!

Markenprozesse

Grundsätzlich gliedert man Prozesse um seine Marke zu schärfen oder um eine Neuausrichtung der Marke zu definieren. Es lässt sich durchaus festhalten, dass man seine Komfortzone verlassen muss um sich gedanklich mit dem Thema des Re-Brandings auseinanderzusetzen.

Ein Umdenken in vielen Prozessen ist demzufolge unumgänglich um mit dem gesellschaftlichen Wandel schrittzuhalten und proaktiv mitzugestalten.

Eine neue Marke muss von innen heraus gelebt werden um Sie extern kommunizieren zu können.

„Diese Anführer, die ohne Titel und ohne formale Verantwortung für den Zweck und die Philosophie der Marke eintreten und deren Tugenden vorleben, haben für das Gelingen einer Marke und damit für den Erfolg der dahinterstehenden Organisation einen Wert, den wir gar nicht hoch genug schätzen können.“

Folgende Fragen können zu Beginn gestellt werden um im Prozess eine Antwort zu erhalten

• Kann ich den Zweck der Marke in wenigen Worten auf den Punkt bringen?

• Identifiziere ich mich mit diesem Markenzweck und kann ich andere dafür begeistern?

• Kenne und unterstütze ich die Gesetze und Tugenden, die in Bezug auf das Handeln für die Marke gelten sollen? 

• Gibt es Geschichten, Rituale und gute Vorbilder, die mir dabei helfen, den Zweck und die Philosophie der Marke zu vermitteln?

• Kann ich mit meinen Kollegen eigenverantwortlich eine Praxis im Dienste der Marke entwickeln und entsprechend der Philosophie der Marke in die Tat umsetzen?

• Erlauben die Rahmenbedingungen (Budgets, Prozesse, Strukturen) ein Handeln im Einklang mit der Marke?

• Habe ich konkrete Vorschläge dafür, wie wir dem Markenzweck besser dienen könnten?

Ein gutes Beispiel für einen klugen Markenprozess finden Sie hier

Datengetriebenes Marketing

Oftmals stellt man in Unternehmen personelle Engpässe und fehlende Tools fest, um evaluierte datengetriebene Prozesse und Aktionen anzustoßen. In manchen Teilbereichen werden Prozesse schon versucht zu automatisieren, das bekannteste Beispiel hierfür ist sicher der Bereich des Newslettermarketings. Der perfekte Ansatz jedem Kunden den richtigen Inhalt zum richtigen Zeitpunkt im passenden Kanal zur Verfügung zu stellen, ist jedoch in vielen Digitalen Einheiten noch Wunschdenken.  Bedürfnisse der Kunden werden oftmals nur im Gießkannenprinzip befriedigt.

Datengetriebenes Marketing ist nur erfolgreich, wenn es ganzheitlich betrieben wird. Dafür bietet der Markt eine Vielzahl an Tools, mit denen Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt und gebündelt, analysiert, aufbereitet und genutzt werden können. Diese lassen sich grob in folgende Kernbereiche einteilen:

1. Webanalysetools: z.B. Google Analytics, Google Search Console
2. Social-Media-Listening: Brandwatch, Semrush
3. Marketing Automation Plattformen
4. Customer-Relationship-Management (CRM-Systeme): z.b. SAP Marketing Cloud oder z.b. Salesforce
5. Reporting und Analysetools: nur ein Beispiel ist das DataStudio von Google mit dem sich Berichte wunderbar visuell darstellen lassen
6. Lead Generierung:  z.B. LinkedIn Lead Gen Forms oder Facebook Leads
7. Content Strategie und Creation: z.B. durch ein perfektes Zusammenspiel von Content Creatoren und klassischem Marketing.

In der Fülle dieser Tools wird klar, dass Unternehmen eine zentrale Plattform benötigen, um die Silos aus verschiedenen Abteilungen zu verbannen und ein abteilungsübergreifendes Arbeiten zu ermöglichen. Daten sollten nicht mehr an unterschiedlichen Orten liegen, sondern für alle Systeme, Abteilungen zugänglich sein.
Data Management Platforms (DMPs) können die Lösung sein. Die Technologien sind die „Zentrale für Daten“ und helfen Unternehmen, Informationen aus verschiedenen Quellen zu erheben, zu konsolidieren, zu organisieren und zu analysieren. Eine DMP beinhaltet eine Datenbank und eine Reihe von Funktionen zur Datennutzung.

Die Grundfunktionen sind:
• Datenerhebung und Speicherung aus verschiedenen Datenquellen sowie Klassifikation
• Datenanalyse, Erstellung von Berichten und Visualisierung
• Datensegmentierung etwa für Einteilung in Zielgruppen
• Datenaktivierung
• Datenoptimierung zur kontinuierlichen Aktualisierung der Targeting-Kriterien

iBeacons in der Bundesliga

Vor einiger Zeit gab ich mal ein Interview bezugnehmend auf unsere iBeacon Technologie in der PreZero Arena für meinen Arbeitgeber, TSG Hoffenheim.

Das ganze Interview könnt ihr hier auf den Seiten von Spielmacher lesen. Es geht hier primär um relevante Themen wie Fan Experience an Spieltagen und Fan-Engagment rund um den Spieltag. Es muss auch nicht immer nur zwangsläufig um Merchandising Artikel gehen, sonder vielmehr auch um Lenkung von Besucherströmen durch gezielte Pushbenachrichtigungen. Ich glaube, wir sind in großen Teilen noch am Anfang dieser Technologie und ich bin gespannt, was sich in 5-10 Jahren mit konstanter Datenintegrität auswerten und bespielen lässt.

The interview with Ralf Pressler

Spielmacher: The TSG Hoffenheim have teamed up with Favendo to install hundreds of beacons in the PreZero Arena. Is this technology going to find its way to all stadiums eventually?

Ralf Pressler: We installed round about 700 iBeacons in our stadium, which is outstanding in the German Bundesliga. In my opinion the technology will become more and more important in the next 5 years in all stadiums because of its added value.

The TSG have been early adopters. Have there been positive examples that have been followed, like the Levi’s Stadium in San Francisco? What was the main motivator for the club?

Ralf Pressler: We had some good talks with our partner Favendo and were fully convinced to implement the technology. Our main target is to provide people with data/notifications in the right moment, at the right place and the best message.

Fans can already enjoy interactive communication and navigation inside the stadium. What are the next steps enabled by the technology?

Ralf Pressler: The next big steps will be a “Perfect Trip“ implementation. With the help of this feature the visitors will receive a notification on matchday which tells them when they should leave for the stadium, to arrive on time without any traffic problems.

Are push notifications planned? Will they rather consist of offers or even contain highlight clips or statistics from the game?

Ralf Pressler: This is something that we are already using! We send push notifications whenever a guest enters the stadium as well as different messages in the business area. After a game we also send push notifications to all leaving guests.

Talking of push notifications, have there been tests to underline the potential of these to grow matchday revenue?

Ralf Pressler: After 2 months of fully integrated systems, we are collecting data to determine all the effects they could have in the future. We analyse heatmaps around the stadium to get better insights of what is the need of our fans.

Will push notifications enable visitors to order drinks or food from underway or from their places?

Ralf Pressler: It is definitely something interesting to implement in the future. There are many needs to put in an overall strategy with much people to involve.

Do you see any contradiction in the explicit focus on digital experiences and the traditional football reception in the stadium itself?

Ralf Pressler: We should focus on the advantages that come with an improving digital experience. It will be much easier in the future to buy and receive a drink at halftime, to see free parking slot available on your mobile phone or to receive advices to leave home for the best arrival time.

With beacons all around, will all fans be happy to share their data? How are GDPR rules secured, via the app guidelines?

Ralf Pressler: The beacon technology is not taking personal data. We only “collect“ the location and the device (iPhone X for example). For sure, we are not going contrary to the GDPR.

Could the collected data be re-used for further marketing operations?

Ralf Pressler: As I answered in the question before, we do not collect demographic data or something like that with our loacation based services. But for sure after analysing all the data we should be wiser to decide where and if we need more food & beverage along the stadium or maybe more fanshops or toilets.

With so much digital implementation, will the PreZero Arena be cashless soon?

Ralf Pressler: We already started this process as we accept all creditcards in the stadium. In addition to that we have a cooperation with the Sparkasse to pay wireless! For the future we also think about different possibilities to pay with your phone through our app.

Could there be additional marketing inventory in push notifications?

Ralf Pressler: We are already sending push notifications with special merchandising offers to our visitors in order to get customer in our local fanshop on matchday.

With TSG Hoffenheim being pioneers in the digitalisation of sports venues in Germany, are there clues what can be expected next from the club?

Ralf Pressler: Stay tuned! More is about to come. Our DNA is to go where the future things are going to be – not where they have been. We are always in motion trying to find the best solutions for our fans on matchday.

Finally, is it easier to realise such developments if your main sponsor is a tech company like SAP?

Ralf Pressler: For sure, it is such a pleasure to have a partner with us, who is a leading technology company in the world and can provide us with interesting insights.

Vortrag auf dem Spobis 2020

Der SPOBIS ist Europas größtes Sportbusiness-Event und findet dieses Jahr in Düsseldorf statt.

Neben einem abwechslungsreichen und umfassenden Bühnenprogramm mit vielen weiteren Top-Speakern und Experten präsentieren sich Partner aus der Welt der Technologie und Digitalisierung sowie deren Entwicklungen im Sport und Business von Morgen.

Dazu stärken zahlreiche Side-Events den Netzwerk- und Plattformgedanken und machen den SPOBIS für alle Beteiligten – von Young Professionals bis Spitzen-Entscheidern – zu dem Branchentreff des Jahres.

Auch ich werde in meiner Funktion als Leiter Digitale Performance, Marketing & Kinder-, Jugend- und Schulprogramme für meinen Arbeitgeber einen Vortrag halten. In diesem Fall wird der Vortragstitel lauten:

“ Entwicklung eines Brandstore für die TSG Hoffenheim „

TSG Hoffenheim Amazon Brandstore
SEO

Verändert künstliche Intelligenz die Führung von morgen?

Die Künstliche Intelligenz, kurz (KI) stellt unseren Alltag und unsere berufliche Tätigkeit zukunftsweißend auf den Kopf und stellt digitale Bedürfnisse vor immer neue, schneller wachsende Herausforderungen. Der Versuche einer grundsätzlichen Definition der künstlichen Intelligenz:

Unter KI verstehen wir Maschinen und Technologien, die automatisiert Aufgaben
oder Prozesse übernehmen, die traditionell von Menschen mithilfe ihrer Intelligenz gelöst wurden.
Doch nicht nur Prozesse und Aufgaben verändern sich durch eine künstliche Intelligenz sondern auch die Führung von Mitarbeitern kann und wird nachhaltig verändert werden. Wie verändert und unterstützt die Nutzung Künstlicher Intelligenz die Führung von morgen? Was passiert mit Mitarbeitern und Führungskräften, wenn Künstliche Intelligenz (KI) Bestandteil ihrer Arbeit wird? Wie arbeiten Mensch und Technologie künftig zusammen, um Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen?

Dieser und weiterer Fragen hat sich die LeadershipGarage angenommen und eine Studie mit der Personalberatungsgesellschaft Odgers Berndtson in Auftrag gegeben.

Quelle: https://leadershipgarage.de/wp-content/uploads/2019/11/leadershipgarage-auszug-manager-barometer-2019-2020.pdf

Die Studion können Sie ab sofort per Download sichten.

Die Studie ist ab sofort verfügbar:


Vorbereitung auf das Digitale Weihnachtsgeschäft

Wie gut sind Sie aufs Weihnachtsgeschäft vorbereitet?

Ihre Checkliste

1

Legen Sie sich rechtzeitig einen Plan zurecht

(August–September)

Zur Kampagnenoptimierung in der Vorweihnachtszeit sollten Sie sich die wichtigsten Shopping-Events eintragen.

Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/insights/markteinblicke/weihnachtsgeschaeft-2019-ankurbeln-checkliste-fuer-online-und-lokale-haendler/

11.11.

Singles Day

Black Friday Nikolaus 2.12.

29.11.

6.12.

Cyber Monday

Definieren Sie Ihre Ziele und allokieren Sie die Budgets.

2

Erreichen Sie Ihre Kunden im richtigen Augenblick mit den richtigen Lösungen (August–Dezember)

Planen Sie Ihre Display-Kampagnen rechtzeitig.

Nutzen Sie aufmerksamkeitsstarke Display-Ad-Formate für Ihre Kampagnen, um die Brand Awareness zu steigern. Erarbeiten Sie sich einen Zeitplan und haben Sie die relevanten Assets für die Display-Kampagnen bereit.
Einige Wochen vor Saisonstart sollten die Kampagnen gelauncht werden. Updaten Sie diese in regelmäßigen Abständen in Abstimmung mit aktuellen Angeboten zu speziellen Events (Singles Day, Cyber Week etc.).

Planen Sie Videokampagnen.

40 Prozent der Kunden weltweit geben an, ein Produkt gekauft zu haben, das sie auf YouTube entdeckt haben.1 Nutzen Sie das Format TrueView und erzielen Sie höhere Reichweiten bei einem geringeren CPM. Die kurzen Bumper Ads erhöhen die Aufmerksamkeit und wirken sich positiv auf das Brand Building aus.

Machen Sie Mobile Speed zur ersten Priorität.

Conversion-Raten fallen um ganze 50 Prozent, wenn eine mobile Website drei Sekunden statt nur einer zum Laden braucht.2

Mobile stellt über nahezu alle Produktkategorien hinweg die größte Plattform dar. Ermöglichen Sie Ihren Kunden deshalb eine geräteüber- greifende reibungslose Customer Journey. Mit Tools wie Test My Site, AMP oder dem Einsatz von PWA können Sie die Experience optimieren.

3

Kunden Produkte entdecken lassen und Neukunden gewinnen (August–November)

Kombinieren Sie First-Party-Daten mit Smart Bidding.

Für einen reibungslosen Kampagnenablauf kombinieren Sie Smart Bidding mit First-Party- Daten. Die Smart-Bidding- Kampagnen werden auto- matisch anhand ihrer Performance angepasst und zielgerichteter ausgespielt.

Nutzen Sie Smart-Shopping- Kampagnen.

Smart-Shopping- Kampagnen können auf Anfragen optimiert werden, die eine höhere Wahrscheinlichkeit der Conversion haben.

Bieten Sie Gutscheine an.

Das Suchvolumen für Gutscheine im Retail- Bereich ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent gestiegen. Eine von zwei Suchen zu Geschenk- gutscheinen ist gebrandet.

4

Maximieren Sie Ihre Sales im Weihnachts- Endspurt (November–Dezember)

Nutzen Sie lokale Lösungen für Store-Besuche.

Besonders Last-minute-Kunden shoppen vorwiegend lokal. Mit Google My Business (GMB) können Sie wichtige Informationen für Ihren Store wie Öffnungszeiten oder einen Routenplaner hinzufügen. Auch die Verfügbarkeit von lokal erhältlichen Produkten lässt sich auf der Website integrieren und Ads können dazu geschaltet werden.

Nutzen Sie lokale Kampagnen, um mehr Kunden
in Ihren Store zu leiten.
Google kombiniert bei lokalen Kampagnen GMB-Daten. Werbeelemente sowie Budget und Machine Learning ermöglichen eine optimierte Bewerbung von Ladenbesuchen.

Verschlanken Sie den Check-out-Prozess.

69 Prozent aller Kunden brechen den Kaufprozess ab, wenn der Check-out zu viele Schritte beinhaltet.3 Daher sollten Sie diesen so schlank wie möglich halten.
Mit der Integration von Google Pay können Kunden den Check-out mit wenigen Klicks abschließen.

Quellen:

1 Google/Ipsos, Global Retail Study, 2018.
2 Akamai, State of Online Retail Performance, 2018.
3 Baymard Institute, Cart Abandonment Rate Statistics, Januar 2017.

Dokument auch auf den Seiten von Google per Download verfügbar

E-Commerce und der Amazon Brand Store

Grundsätzlich als kleine Einleitung in diesen Artikel die klassische Definition eines Amazon Brand Stores.

Was ist ein Amazon Store?

Der Amazon Brand Store bietet Unternehmen und Brands die Möglichkeit, Ihre Produkte in einem eigenen dafür vorgesehen Brand-Shop auf dem Marktplatz zu präsentieren. Der Store ist dabei in etwas so aufgebaut, wie man heutzutage morderne E-Commerce Projekte launchen würden. Ein klar strukturierte Startseite mit Teasern und darunter liegende Unterseiten.

TSG Hoffenheim Brand Store auf Amazon

Vorteile eines Shops auf Amazon

  • Umsatzpotenzial über einen starken Kanal
  • nahezu die Hälfte aller Produktsuchanfragen beginnen inzwischen auf dem Marktplatz von Amazon!
  • hoher Markentrust durch Amazon
  • Kundenkonto, Anschrift und Zahlungsarten direkt hinterlegt und vom Kunden „gelernt“
  • User Experience ist ausgereift
  • klare Prozesse, gerade im Checkout Bereich von Amazon
  • schneller Versand
  • Markenrelevanz

Gibt es Nachteile?

  • Standard Templates – dadurch wenig Individualisierung
  • Funktionsumfang stark eingegrenzt
  • keine expliziten Kundendaten
Levis Brand Store auf Amazon

Amazon hat eine weitreichende Bedeutung für den eCommerce in Deutschland und weit über dessen Grenzen hinaus. Online-Marktplätze werden in Zukunft eine wichtige Rolle in einer digitalen Gesamtstrategie einnehmen und ergänzen das Erlebnis der Kunden.

In erster Linie sollte man bei seiner Einschätzung ob man auf Amazon präsent sein möchte daran denken, am Point of Sale für den Kunden sein. Egal über welchen Kanal gesucht wird, welche Plattform oder welcher Marktplatz zu welcher Uhrzeit und unabhängig seines Ortes oder Endgerätes angesteuert werden soll, muss man seine Marke und die E-Commerce Produkte bestmöglich präsentieren. Dazu gehört meiner Einschätzung nach auch, die Customer Journey des Kunden vollumfänglich zu bedienen. Und wie oben schon beschrieben, beginnen Suchanfrage zu Produkten inzwischen sehr häufig nicht mehr auf Google, sonder auf Alternativmarktplätzen oder eben auf Amazon!

SEM

Onlinemarketing mit Google Ads

Wissenswertes über das Onlinemarketing

Basics mit Google

Auf den Webseiten von Google finden Sie extrem viel gutes Material um sich mit der Materie Online Werbung zu befassen. Im folgenden ein wenig von der Seite extrahiert.

Kennen Sie Google Ads, das Online-Werbeprogramm von Google?

Search advertising process
@Google

Funktionsweisen von Google Ads

Ihre Anzeigen können ausgeliefert werden, wenn ein Nutzer bei einer Suchanfrage Begriffe verwendet, die einen Bezug zu Ihren Produkten bzw. Dienstleistungen haben, oder wenn der Nutzer eine Website mit Inhalten besucht, die mit Ihrem Unternehmen in Zusammenhang stehen. Dazu ist es natürlich notwendig Keywords, Anzeigegruppen und Kampagnen mit Budget in Ihrem Google Ads Konto zu hinterlegen.

Mit Keywords Kunden erreichen

Keywords sind einzelne Wörter oder Wortgruppen, die Sie bei der Einrichtung von Google Ads-Kampagnen festlegen. Hierzu wählen Sie Begriffe aus, die potenzielle Kunden wahrscheinlich verwenden, wenn sie nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie können vorab natürlich Suchvolumen und Reichweite Ihrer Keywords prüfen. Wichtig ist, das Sie sicherstellen das die Keywords eine Relevanz zu Ihrem Unternehmen/Ihrer Dienstleistung darstellen.

Da Sie Ihre ausgewählten Keywords dann den von Ihnen erstellten Anzeigen zuordnen, können diese auch ausgeliefert werden, wenn ein Nutzer bei Suchanfragen ähnliche Begriffe verwendet oder eine Website mit entsprechenden Inhalten besucht. Auch hier ist wieder sehr wichtig, die richtige Anzeige und den richtigen Anzeigentext zur passenden Keywordabfrage zu generieren.

Anzeigenauktion

Wie wird im Google Ads-System bestimmt, welche Anzeigen für den Nutzer ausgeliefert werden sollten? Diese Zuordnung erfolgt im Rahmen einer blitzschnellen Anzeigenauktion jedes Mal, wenn ein Nutzer etwas bei Google sucht oder eine Website mit Anzeigen aufruft. Also bei jedem Keyword welches im System eingegeben wird findet eine neue Abfrage bzw. eine neue Anzeigenauktion statt.

Action steps
@Google

Die wichtigsten Faktoren zur Berechnung des Anzeigenranges ( wo Ihre Anzeige ausgespielt wird ) finden Sie hier:

  • Gebot: Mit Ihrem Gebot geben Sie an, wie viel Sie maximal für einen Klick auf Ihre Google Ads-Anzeige bezahlen möchten. Die tatsächlichen Kosten liegen oft unter diesem Betrag und Sie können das Gebot jederzeit ändern.
  • Qualität der Anzeigen und Zielseite: In Google Ads wird auch berücksichtigt, wie relevant und nützlich die Anzeige und die darin verknüpfte Website für den jeweiligen Nutzer sind. Die Bewertung der Anzeigenqualität wird im Qualitätsfaktor ausgedrückt. Diesen Wert können Sie in Ihrem Google Ads-Konto verfolgen und weiter optimieren.
  • Grenzwerte für den Anzeigenrang: Damit Anzeigen hoher Qualität ausgeliefert werden, legen wir Mindestwerte für Qualität fest. So können Anzeigen auf einer bestimmten Anzeigenposition erscheinen.
  • Kontext der Suche: Der Kontext spielt bei Anzeigenauktionen eine wichtige Rolle. Für den Anzeigenrangs werden die verwendeten Suchbegriffe, der Standort zum Zeitpunkt der Suche, das Gerät und viele weitere kleinere Attribute von der Suchmaschine zu Rate gezogen.

Welche Kosten entstehen?

Bei CPC-Geboten (Cost-per-Click) bezahlen Sie nur, wenn ein Nutzer interessiert genug ist, dass er auf die Anzeige klickt und Ihre Website besucht. Sie legen in Ihrem Google Ads Konto auf Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keyword Basis ihren Klickpreis fest, den Sie für diese Suchphrase maximal bereit sind zu zahlen.

@google

Zeitaufwand

Je nachdem wie hoch ihr Budget ist, sollten Sie von täglich über mindestens 3x die Woche an Optimierungen herangehen. Versuchen Sie ihre Kampagnen zu optimieren hinsichtlich Budget, maximalen Klickpreisen – aber auch mit negativen Keywords. Versuchen Sie sich an neuen Anzeigentexten, die vielleicht eine höhere Relevanz besitzen und testen Sie diese gegen ihre bestehenden Anzeigen.

Evaluiren ist das Zauberwert. Bewerten Sie was Sie tun und dokumentieren Sie ihre Änderungen!

SEO

Google Updates 2018

Seit nunmehr vielen Jahren bringen uns die Google Updates eine helle Freude. Bei manchen lösen Sie sicherlich auch Schmerzen aus. Diese drücken sich dann meistens in Rankingverlusten aus. Natürlich unken seit Jahren die größten Mythen um eine sinnvolle Optimierung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Auch ich werde immer wieder darauf angesprochen, was ich denn jetzt tun muss um bei Google “ ganz oben zu stehen „. Ich sage dann immer, das es natürlich Sinn macht und es auch heute mehr denn je absolut notwendig ist die Basics der Suchmaschinenoptimierung durchzuführen. Aber wir leben auch nicht mehr im Jahr 2005 wo es nach meiner Einschätzung noch deutlich einfacher war mit einer Seite oder einem E-Commerce Shop in den SERP´s auf Top Positionen zu ranken.

Heute beeinflussen hunderte von Makro- und Mikrosignalen ein Ranking. Pauschal zu sagen ich ranke auf Position 4 ist eigentlich nicht mehr möglich, betrachtet man seinen Standort, das Device und die Intention der Suchanfrage und dem ggfls. vorhandenen Prozess den man vorher durch andere Suchen schon verfeinert hat.

Nichts desto trotz erfreuen wir uns an solchen Infografiken um den Google Updates einen Namen zu geben. Ich möchte euch diese natürlich auch nicht vorenthalten. Einen entspannten Start in euer Jahr 2019!

Google’s Biggest Search Algorithm Updates Of 2018 – A Visual Representation By E2M

Google”s Biggest Search Algorithm Updates Of 2018
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