Intelligente Ziele in Analytics messen mit Smart Goals

Um den Spieß einmal herumzudrehen schreibe ich mein Fazit zu den Google Analytics Erneuerungen, den Smart Goals direkt in den Einstieg zu diesem Artikel:

Wer sich mit Analytics schon tiefer befasst hat, steigt bitte hier aus – alle anderen lesen weiter :-). Smart Goals sind hilfreich für Nutzer, die sich noch nicht mit dem Thema Analyse und Conversionrate Optimierung auseinandergesetzt haben und zunächst einmal darauf bedacht sind, überhaupt Ziele zu messen. Smart Goals ist nichts anderes wie ein Autopilot für Ziele.

Warum? Was sind die Einschränkungen?

  1. keine Cross Device Conversions
  2. keine View-Trough Conversion
  3. Smart Goals funktionieren zwar für Websites, für Apps aber nicht
  4. es gibt nur ein Ziel
  5. Smart Goals sind leider nicht individualisierbar oder anpassbar

Damit man Smart Goals überhaupt nutzen kann ist eine Verknüpfung von AdWords mit Analytics Voraussetzung, ebenso wie genügend Traffic auf die Website über den Channel Google AdWords, denn nur dann ist es möglich überhaupt diese Funktion angezeigt zu bekommen.

Weiterhin problematisch finde ich persönlich, das die neue Funktion wohl nur ca. 5-7% der „erfolgreichsten“ AdWords Besucher auf der Seite misst und dann deren Verhalten auf den Rest der Webseitenbesucher umlegt. Die „erfolgreichsten“ kann ich nicht nicht anpassen, sodaß es durchaus sein könnte, das das System plötzlich alle User toll findet die länger als 5 Minuten auf meiner Webseite sind und darauf hin anfängt Gebote zu optimieren – hört sich haarsträubend an, oder? IST ES AUCH! Ganz ehrlich, mit diesem Tool hat sich Google im Bereich der Professionalisierung keinen Gefallen getan. Das hätten Sie, wenn überhaupt im Bereich von AdWords Express oder so testen können, aber nicht im globalen Rollout!

Smart Goals E-Commerce Google