Brand Monitoring

Brand Monitoring bei Suchmaschinenwerbung

Brand Monitoring, grob übersetzt könnte man auch Markenüberwachung oder auch Markenbeobachtung sagen, umfasst die Beobachtung, Erfassung und Analyse zu jeglichen definierten Suchbegriffen oder auch von Erwähnungen, Aussagen und Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit einem Unternehmen, der Marke oder einem Produkt.  Über solche Monitoring Maßnahmen können Emotionen, Wordings, Trends aber auch Betrugsversuche beobachtet und ermittelt werden.

Link to Socialert

Suchmaschinenwerbung über Google/Bing oder Yahoo ist eines der effektivsten jedoch auch rechenschaftspflichtigsten Marketing-Maßnahmen. Eine Vielzahl von Funktionen, Einflussfaktoren und Neuerungen machen erfolgreiche Suchmaschinenwerbung zu einer echten Herausforderung. Eine Herausforderung, die wir mit Erfahrung, Expertise und Technologien bewältigen wollen und uns regelmäßigen Abständen mit neuen Tools und neuen Praxisanwendungen auseinandersetzen müssen.

Hat man es zu einer echten Marke/Brand geschafft stellt man relativ häufig fest, das sich immer mehr fremde Anbieter, u.a. über Affiliate Systeme – oder auch Preissuchmaschinenanbieter zu bestimmten “ Brand Begriffen “ positionieren. Im Regelfall werden hier sehr komplexe Abfragen im Hintergrund über Wochen getätigt um festzustellen, wann, wie und wo die jeweilige Marke bezahlte Suchmaschinenwerbung schaltet oder auch nicht. So wird versucht über die große Nachfrage des Brands inform von sog. Ad-Hijacking Anwendungen ( Kopieren von Werbeanzeigen ), den Traffic zielgerichtet umzuleiten.

Haben Sie einen Werbezeitplaner integriert? Wenn ja, haben Sie schon einmal untersucht ob auf Ihren Brand nach dem Ausschalten Ihrer Anzeige noch Anzeigen sichtbar sind? Beispiel: Sie Schalten auf Ihren Brand “ MARKE XYZ “ über Google AdWords mit dem Werbezeitplaner ( weil Sie festgestellt haben, das z.B. nach 20 Uhr der ROAS unrentabel wird ) Anzeigen von 07.00 Uhr – 20.00 Uhr Abends. Um 21 Uhr suchen Sie nach Ihrem Begriff “ MARKE XYZ “ und stellen fest, das eine identisch aussehende Anzeige zu Ihrem Markenbegriff online ist.

Im schlimmsten Fall hat das negative Auswirkungen auf die Rentabilität der SEA-Kampagen ( nur wenn konkurierend! ) und das Image Ihrer Marke.

Um dagegen vorzugehen gibt es Technologie Anbieter die den Markenauftritt kontinuierlich überwachen und unerlaubte Vorgehensweisen aufdecken.

 

Ist der Title Tag in der heutigen SEO Welt noch zeitgemäß?

Status quo & Herausforderungen, der Title Tag in der heutigen SEO Welt noch zeitgemäß?

zur Einführung in das Thema ein Video was ca. 3 Jahre alt ist aber immer noch weitestgehend und in nahezu allen Teilbereichen hochaktuell ist.

Als Autor eines Beitrages oder einer Produktbeschreibung in Ihrem Online Shop, können Sie die Kraft und die SEO Power  eines Aufmerksamkeit erregenden Titels gar nicht groß genug einschätzen. Dieses Teil-Element jeder Seite ist von höchster Wichtigkeit, um Interesse zu wecken und eine gute Klickrate zu erzielen. Denn, es ist wie vor einem Schaufenster in der Fußgängerzone, was dort ausgestellt im Fenster steht öffnet dem Kunden davor die Tür oder er geht weiter. Ähnlich ist das auch mit den SERP´s den Suchergebnisseiten von Google. Je besser, inhaltlich und technisch Ihre Webseite aufgestellt ist, je zielgerichteter Ihr SEO Web Title und die Meta Description beschrieben sind – umso höher ist die Chance, das dieser User auf Ihren Shop oder Ihre Landingpage klickt.

Meta-Title-Tag

Der Title-Tag wird von Google als Überschrift Ihres Snippets auf der Google-Ergebnisseite verwendet. Da dieser den ersten Kontaktpunkt zu Ihren potenziellen Kunden darstellt, bedarf er besonderer Aufmerksamkeit. Im Grunde enthält ein gut definierter Tag folgende Informationen:

  • Hauptkeyword (Jenes Keyword, welches auf der jeweiligen Seite im Fokus steht).
  • Relevante Infos darüber, warum gerade Ihr Shop/Seite etc. für den potenziellen Kunden wichtig ist.
  • Eine Call-To-Action (z. B. Jetzt bestellen).

Die gängige Empfehlung liegt bei maximal 60 Zeichen für den Title. Allerdings ist dies nur ein Richtwert, denn die genau Länge errechnet sich bei Google aus der Pixelbreite der einzelnen Buchstaben. Erstellen Sie Ihren Title am besten mit einer Pixellänge zwischen 257 – 512px. Ein ideales Online-Tool, welches Ihnen das abmessen Ihrer Titles vereinfacht, finden Sie auf:
SERP-Simulator oder auch von Sistrix-Snippet Generator

Beispiel für meine eigene Seite

 

Meta-Description-Tag

Der Meta Description-Tag ist der Beschreibungstext Ihres Snippets auf der Google-Ergebnisseite. Idealerweise beschreibt er kurz und knapp welcher Inhalt der potenzielle Kunde auf der jeweiligen Seite findet. Im Grunde enthält ein gut definierter Tag folgende Informationen:

  • Das Hauptkeyword, plus ein bis zwei sekundäre Keywordempfehlungen.
  • Optional ein ASCII-Zeichen (ein Symbol).
  • Infos darüber, warum der Shop/die Seite einen Mehrwert für den Suchenden bietet.Die grundsätzliche Empfehlung lautet maximal 156 Zeichen für die Description zu verwenden. Jahrelang war die Länge der Snippet-Texte, also der kurzen Textvorschau in den Suchergebnissen, auf zwei Zeilen begrenzt. Seit einigen Tagen November/Dezember 2017 lockert Google diese Regel auf und zeigt längere Snippets in den Ergebnissen an.

Gegenüber der Plattform searchengineland hat Google nun bestätigt die Grenzen etwas aufzuweichen.

„Wir haben vor Kurzem eine Änderung vorgenommen um anschaulichere und hilfreichere Snippets auszuliefern, damit Suchende besser verstehen, welche Treffer relevant für sie sind. Das führt dazu, dass Snippets im Durchschnitt etwas länger geworden sind.“

Allgemeine Hinweise für Title Tags

Um Ihre SEO-Snippets suchmaschinengerecht zu optimieren sollten Sie folgende Punkte prüfen und umsetzen:

  1. Title-Tags auf Eindeutigkeit und Einmaligkeit prüfen
  2. Title-Tags auf Vollständigkeit prüfen
  3. Title-Tags auf Hauptkeyword prüfen
  4. Länge der Title-Tags prüfen
  5. Description-Tags auf Eindeutigkeit überprüfen
  6. Description-Tags auf Vollständigkeit überprüfen
  7. Description-Tags auf Keywords überprüfen

Und last, but not least monitored eure Seiten z.B. mit semrush, xovi, sistrix, searchmetrics, search console….usw…..usw…….. 🙂

Chatbots

Chat Bot

Chat Bots – Teil der Automatisierungswelle

Internet und Warten, das sind 2 Begriffe die einfach nicht zusammen passen wollen. Kunden wollen heutzutage direkt einen Ansprechpartner haben, eine direkte Anfrage zu Ihrer Bestellung abfragen oder schnell eine Support Anfrage stellen.

Chat Bots sind in aller Munde und der Hype im Digitalmarketing aktuell. Viele wollen auf den Zug aufspringen aber man kann beobachten, dass die meisten Unternehmen die große Chance nur sehr halbherzig nutzen und umsetzen. Gerade auf Facebook tummeln sich bereits mehrere Hunderte bis Tausende solcher Chatbots die für Marketingerweiterung oder Kundensupport zur Verfügung stehen. Schon alleine aus diesem Grund, wird in den nächsten Monaten die große Ernüchterung im Einsatz von Chatbots einkehren.
Die Unternehmen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt gut aufgestellt haben, werden diese Phase auch problemlos überstehen.

Chat Bot

Für wen sind Chatbots sinnvoll

In vielen Unternehmen werden Chatbots schon eingesetzt in denen Anfragen die Ressourcen des vorhandenen Personals übersteigen. Gerade für Unternehmen, die immer wieder die gleichen Anfragen per Messenger erhalten könnten ein kluger Algorythmus den Chatbot steuern und die Fragen auf einfache Art und Weiße beantworten. Wichtig ist hier natürlich auch
eine Überwachung vorzunehmen und gegebenenfalls schon vorhandene Daten und Erfahrungswerte in den Algorythmus einfließen zu lassen und so gezielt die Steuerung und die Beantwortung der Fragen zu forcieren.

Wer im Kundenservice zukünftig vorne mitspielen will, der kommt 2018 nicht um die virtuellen Assistenten herum. Die Entwicklung dahingehend wird spannend bleiben und die Evolution weiter voranschreiten.

Youtube Advertising

Heute möchte ich euch mal einen kleinen Einblick in das Thema Youtube Advertising geben. Youtube wird ja selbst als 2. größte Suchmaschine betitelt und wir tatsächlich? bewusst? von vielen Marketern noch nicht richtig ernst genommen.

Aber: Youtube arbeitet hart an der Verknüpfung von Demographics und Search Verhalten um somit das Erlebnis des Suchenden noch besser zu gestalen und um die sogenannten Micro Moments besser bespielen zu können.

Was kann also Youtube ( und was kann es gegebenenfalls aber auch nicht! )

  1. YouTube ist kein klassischer Conversion-Kanal!
  2. Ideal für Branding/Informations-Zwecke oder zur Wiederansprache
  3. Bester Nutzen als vorarbeitendes oder begleitendes Medium
    – Platzierung an Personen der ZG zur Information/Anregung
    – Begleitend zu anderen Marketing-Maßnahmen
  4. Interessant für:
    – Kunden mit neuen, innovativen Produkten oder Marken
    – Nischenprodukte
    – Kunden mit ansprechenden Content
    – Kunden mit ausreichend Media Budget

Welche Werbeformate gibt es aktuell zur Schaltung von Anzeigen auf Youtube?

​==> ​Displayanzeigen
​==> ​Overlay-Anzeigen
​==> ​TrueView In-Stream Anzeigen
​==> ​TrueView Video Discovery Anzeigen
​==> ​Nicht überspringbare und lange nicht überspringbare In-Stream Anzeigen
​==> ​Bumper-Anzeigen
​==> ​Gesponserte Infokarten
​==> ​TrueView for Shopping Anzeigen
​==> ​TrueView Appinstall​

Hier nachfolgend von der offiziellen YouTube Anzeigenformathilfeseite:

Im Detail:

Die Displayanzeigen bei YouTube

Displayanzeigen werden oberhalb der Liste mit den Videovorschlägen und rechts neben dem Video angezeigt. Verwendet der User einen größeren Player, kann es sein, dass die Werbung unterhalb des Players angezeigt wird. Die gängige Plattform für diese Form der Anzeige ist der Desktop-Computer. Die Anzeigen können die Größen 300 x 60 oder 300 x 250 haben.

Die Overlay-Anzeigen bei YouTube

Die Overlay-Anzeigen erscheinen bei YouTube im unteren Teil des Videos. Sie sind halbtransparent und für den Desktop-Computer geeignet. Es kann sich entweder um Bild- oder um Textanzeigen handeln, und zwar in den Formaten 468 x 60 oder 728 x 90.
 

TrueView In-Stream Anzeigen

Die überspringbaren Videoanzeigen bieten dem User die Möglichkeit, die Werbung nach 5 Sekunden zu überspringen. Er klickt hierfür auf den entsprechenden Button „überspringen“. Eingefügt werden diese Anzeigen in der Regel, bevor das eigentliche Video startet (Pre-Roll),. Sie können jedoch auch während des Videos (Mid-Roll) oder danach (Post-Roll) eingefügt werden. Geeignet ist diese Form der Werbung für Desktop-Computer, mobile Geräte oder Fernseher sowie Spielekonsolen. Es erfolgt eine Wiedergabe im Videoplayer. Der Werbetreibende zahlt für die Ausstrahlung dieses Videos nur, wenn der Nutzer sich dieses mindestens 30 Sekunden bzw. bis zum Ende angeguckt hat, oder aber mit dem Video interagiert hat.

TrueView Video Discovery Anzeigen

Mit TrueView Video Discovery Anzeigen wird Ihr Video an für den User interessanten Positionen platziert. Zudem enthalten diese Anzeigen ein Thumbnail, das den Nutzer zum Ansehen des Videos animieren soll. Diese Anzeigen sieht der Nutzer entweder in den Suchergebnissen, auf der YouTube Wiedergabeseite oder auf der YouTube Startseite. Wenn der User auf die Anzeige klickt, wird dieser entweder direkt auf ein Video weitergeleitet, oder aber auf den entsprechenden YouTube Channel. Der Werbetreibende zahlt in diesem Fall bei jedem Klick auf seine Anzeige (CPC).
 

TrueView Video 

Nicht überspringbare und lange nicht überspringbare In-Stream Anzeigen bei YouTube
Ehe das Video abgespielt wird, muss sich der User zunächst automatisch die komplette Werbung ansehen, da diese bei einem nicht überspringbaren Format nicht weggeklickt werden kann. Hingegen kann man die lange nicht überspringbaren Videoanzeigen nach einer gewissen, längeren Zeit überspringen. Diese Werbung kann maximal 30 Sekunden eingeblendet werden, ehe der Nutzer auf „überspringen“ klicken kann.
 
In der Regel wird diese Form der Werbung vor dem eigentlichen Video angezeigt. Es kann aber auch sein, dass sie währenddessen oder im Anschluss an das Video geschaltet wird. Sie eignet sich sowohl für den Desktop-Computer als auch für mobile Endgeräte. Die Wiedergabe erfolgt im Videoplayer.
 

Bumper-Anzeigen bei YouTube

Bei den Bumper-Anzeigen handelt es sich um Anzeigen, die der User nicht überspringen kann. Sie haben eine Dauer von maximal 6 Sekunden und werden geschaltet, ehe der User das eigentliche Video anschauen kann. Diese Form der Werbeanzeigen auf YouTube eignet sich für den Desktop-Computer sowie für mobile Endgeräte. Zur Wiedergabe ist ein Videoplayer notwendig. Die Abrechnung erfolgt hier per CPM Gebot (1000 sichtbare Impressionen).
 

Gesponserte Infokarten bei YouTube

Gesponserte Infokarten bieten die Möglichkeit, für den Inhalt des Videos relevante Fakten anzuzeigen. Hierbei kann es sich beispielsweise um Produkte handeln, die in dem Video erwähnt werden. Für einige Sekunden wird dem Zuschauer ein Teaser mit dem relevanten Inhalt angezeigt. Die Anzeige kann nicht weggeklickt werden. Rechts oben im Video erscheint des Weiteren ein Symbol. Klickt der User dieses an, kann er sämtliche relevanten Infokarten sehen. Diese Form der Werbung eignet ich ebenfalls für den Desktop-Computer sowie für mobile Endgeräte. Sie ist in verschiedenen Größen möglich.

 TrueView for Shopping Anzeigen

TrueView for Shopping Anzeigen sind den gesponserten Infokarten optisch recht ähnlich. Der Unterschied zwischen den beiden Formaten besteht jedoch darin, dass hier die Infokarten anhand der Produktdaten aus dem Google Merchant Center generiert. Demzufolge muss man vorher dass Merchant Center mit dem Google AdWords Konto verknüpfen, um eine TrueView für Shopping Kampagne zu erstellen.

TrueView Appinstall

Bei TrueView Appinstall Anzeigen haben Sie die Möglichkeit, TrueView In-Stream und TrueView Discovery Videoanzeigen zu nutzen. Unter der Videoanzeige wird eine Installationsanzeige geschaltet, die aus dem Symbol der App, dem Namen, der durchschnittlichen Bewertung, dem Preis sowie dem Installationsbutton. Klickt man auf diese Anzeige, wird man direkt zum App Store weitergeleitet.
Der Werbetreibende kann bei diesem Angebotsformat zwischen zwei unterschiedlichen Gebotsmethoden auswählen, dem Ziel-CPA (Cost-per-Akquisition) oder dem max. CPV (Cost-per-View).

Hier einige Beispiele für Messwerte, die für Videokampagnen wichtig sind :

  • Grundlegende Leistung:
    • Aufrufe gibt an, wie häufig Nutzer Ihre Videoanzeige betrachtet oder mit ihr interagiert haben. Hinweis: Aufrufe von TrueView-Videoanzeigen werden auf die Anzahl der normalen YouTube-Aufrufe nur angerechnet, wenn ein Video länger als elf Sekunden dauert.
    • In Aufrufrate sehen Sie die Anzahl der Aufrufe oder Interaktionen, die Ihre Videoanzeige erzielt hat, geteilt durch die Anzahl der Auslieferungen der Anzeige (Video- und Thumbnail-Impressionen).
    • Durchschn. CPV ist der durchschnittliche Betrag, den Sie zahlen, wenn ein Zuschauer sich die Videoanzeige 30 Sekunden lang bzw. vollständig ansieht, wenn das Video kürzer als 30 Sekunden ist. Außerdem wird ein Videoaufruf erfasst, wenn der Nutzer mit dem Video interagiert (je nachdem, was zuerst eintritt). Der durchschnittliche CPV ist nicht dasselbe wie Ihr maximaler CPV. Ihr maximaler CPV ist die Höchstsumme, die Sie bereit sind, für einen Anzeigenaufruf zu zahlen.
  • Klickleistung:
    • In Klicks wird angezeigt, wie oft Nutzer auf Ihr Video geklickt haben. Anhand der Klicks können Sie erkennen, wie ansprechend Ihre Anzeige für die Personen ist, für die sie sichtbar ist. Auf Interaktionsanzeigen wird mit höherer Wahrscheinlichkeit geklickt.
    • Klickrate (Click-through-Rate – CTR) ist die Anzahl der Klicks auf eine Anzeige geteilt durch die Anzahl der Schaltungen der Anzeige, angegeben in Prozent.
  • Interaktionsleistung:
    • Unter Interaktionen sehen Sie die Anzahl der Klicks auf interaktive Elemente wie Teaser oder Symbole, mit denen sich die Infokarten Ihres Videos maximieren lassen.
    • Die Interaktionsrate ist ein Prozentwert, der berechnet wird, indem die Anzahl der für Ihre Anzeige erzielten Interaktionen (z. B. Klicks auf Infokartenteaser und Symbole) durch die Anzahl der Schaltungen der Anzeige geteilt wird: Interaktionen ÷ Impressionen = Interaktionsrate).
  • Reichweite und Häufigkeit:
    • Einzelne Cookies ist die Anzahl der Cookies, die für einen einzelnen Browser auf den Computern der Nutzer spezifisch sind. In den Cookies werden Einstellungen und sonstige Daten für die von Nutzer besuchten Webseiten gespeichert.
    • Einzelne Nutzer nach Cookie gibt an, wie häufig ein einzelnes Cookie Ihre Videoanzeige über einen bestimmten Zeitraum wiedergegeben hat.
    • Durchschn. Impr.-Häufigk. pro Cookie gibt an, wie oft Ihre Videoanzeige im Durchschnitt über einen bestimmten Zeitraum für ein einzelnes Cookie geschaltet wurde.
    • Durchschn. Wiedergabehäufigk. pro Cookie gibt an, wie häufig ein einzelnes Cookie im Durchschnitt Ihr Video über einen bestimmten Zeitraum wiedergegebe hat.
  • Videopublikum (auch als „Quartilstatistik“ bezeichnet)
    • Video zu 25 % abgespielt: Häufigkeit, mit der bis zu 25 % eines Videos wiedergegeben werden
    • Video zu 50 % abgespielt: Häufigkeit, mit der ein Video bis zur Hälfte seiner Wiedergabedauer abgespielt wird
    • Video zu 75 % abgespielt: Häufigkeit, mit der 75 % eines Videos wiedergegeben werden.
    • Video zu 100 % abgespielt: Häufigkeit, mit der ein Video vollständig wiedergegeben wird
  • YouTube-Interaktion: Erzielte Aktionen finden statt, wenn ein Zuschauer sich eine Videoanzeige ansieht und dann auf YouTube eine damit zusammenhängende Aktion durchführt. Im Folgenden werden verschiedene Arten von erzielten Aktionen aufgeführt:
    • Der Wert Erzielte Aufrufe nimmt zu, wenn ein YouTube-Zuschauer sich nacheinander Videos in Ihrem YouTube-Kanal oder auf Ihren Wiedergabeseiten a. Der Wert für diesen Typ von erzielter Aktion nimmt zu, unabhängig davon, ob der Zuschauer sich das gleiche Video erneut oder ein anderes Video in Ihrem Kanal ansieht.
    • Erzielte Abos: Dieser Wert wird erhöht, wenn ein Zuschauer Ihren Kanal abonniert. Dieser Typ von erzielter Aktion stellt einen eindeutigen Wert bereit, da der Inhalt aus diesen YouTube-Kanälen und den Kanalavataren selbst auf der YouTube-Startseite aufgerufen werden kann.
    • Erzielte Playlist-Hinzufügungen finden statt, wenn ein Zuschauer das Video einer Playlist hinzufügt.
    • Erzielte positive Bewertungen erfolgen, wenn ein Zuschauer das Video positiv bewertet.
    • Erzielte Teilen-Vorgänge finden statt, wenn ein Zuschauer das Video teilt.

Und natürlich last, but not least! Analysieren, auswerten und Handlungen ableiten! Youtube bietet auch hier zusätzlich zu eurem Google Analytics Account einen eingenständigen Youtube Analytics Account den ihr findet, nachdem ihr euch eingeloggt habt. Hier könnt Ihr wunderbare Auswertungen fahren und in eure ganzheitliche Online Marketing Strategie einfließen lassen.

DMEXCO Recap 2017

von Mobile zu Predictive über digitale Transformation hin zur künstlichen Intelligenz!

DMEXCO 2017 Review

“ Lightning the Age of digital Transformation “ war der Leitspruch der diesjährigen DMEXO Messe in Köln. Auch dieses Jahr konnte die digitale Leitmesse mit über 40.000 zahlenden Besuchern über 5 Hallen mit extrem vielen Neuerungen auffahren. An dieser Stelle muss ich leider auch mal erwähnen, das ich die Messe noch kenne als Sie OMD hieß und in Düsseldorf stattfand, damals war ich noch mit meinem Schwager, Rüdiger Settelmeier einem der Inhaber von Dekoback unterwegs.

Ich habe das ein oder andere mal tatsächlich mitbekommen, das spekuliert wird, diese Messe die nächsten 1-2 Jahre zu transformieren Richtung Fernost – da der Markt und das Potenzial das her gibt. Die immer wieder gegebene Internationalität spricht dafür.

Ich konnte z.B. mit dem ein oder anderen französischen Aussteller / Besucher sprechen die mir alle versicherten, das es nichts vergleichbares in Frankfreich gibt. Sie finden auch, das der deutsche Markt an sich extrem spannend ist, da alles über das ganze Land verteilt ist bei uns. Die digitale Welt in Frankreich besteht in und um Paris – wurde mir gesagt.

Meine Taktik an Tag 1 ist erstmal alles ablaufen, jede Halle anschauen und mir einen Überblick zu erarbeiten. Auf meinem Notizblock dann zu notieren, welche Stände/Firmen/Tools etc. mich interessieren und diese dann abzuarbeiten.

Natürlich schwierig da ich dann tatsächlich in jeder Halle mehrfach viele altebekannte Gesichter wie z.B. Stephan Sigloch von den Klickpiloten traf und natürlich auch immer für nen kleinen Schnack zu haben bin. Überall wurden die Buzzwords geworfen, wie Data Driven Solutions, Predictive Marketing Insights, Artificial Business Intelligence und mehr! Manchmal auch sehr lustig, denn immer bei der Nachfrage welchen Mehrwert denn jetzt diese völlig irsinnige neueTool bringt – fangen viele Anbieter an zu zittern!

Es gab aber auch Außnahmen und sehr sehr coole Gespräche über Amazon Analytics, CRM Integration, Broadcast Dienste die über verschiedene Messenger greifen und vieles mehr.

Auffällig war tatsächlich das Thema Amazon!

An fast allen Ecken Amazon hier – Amazon da- AMG, AMS, Amazon Anaylsen, Amazon Bid Management, Amazon Tools für Produktdaten etc. pp

Natürlich habe ich an vielen Ständen auch einfach nur schon vorhandene Partnerschaften mit Gesprächen vertieft: Channelpilot, Channeladvisor, Facebook, Google, Affilinet und Co – sind natürlich keine neuen Themen – sind aber auch immer ein kurzes
Gespräch und oder einem Gespräch auf der abendlichen OMClub Party wert.

Fazit: Die DMEXCO wird immer digitaler, die Themen werden bunter, breiter und macht es uns Marketern nicht leichter, Schritt zu halten. Die Branche und die Köpfe werden und müssen sich spezialisieren – Generalisierung wird in der Detailtiefe
nicht mehr funktionieren. Bilden von Digital Labs, Expertenrunden und Kompetenzteams werden zukünftig stärker in den Fokus rücken.

Und zu guter letzt, wer schon immer mal wissen wollte in was für einer Agentur ich arbeite findet hier ein ganz passendes Video dazu 🙂

Die etwas “ andere “ Agentur aus Mannheim

Datengetriebene Attribution

Das Wort Datengetriebene Attribution könnte zum Marketingwort 2017 werden, dicht gefolgt von digitaler Transformation :-).

Ich versuche euch heute aus einem holistischem Blickwinkel die datengetriebene Attribution etwas näher zu bringen. Bevor Online User etwas kaufen oder auf der Website eine andere relevante Aktion ausführen ( Beispiel: Newsletter anfordern, Kontaktanfrage ), stellen sie häufig mehrere Suchanfragen und klicken auf verschiedene Anzeigen. Sie können aber auch Online Attribution und das Verhalten über eine “ Offline “ Journey für sich selbst einmal durchspielen. Gehen Sie immer die gleichen Schritte auf dem Weg ins Büro? Kaufen Sie immer direkt im ersten Kaufhaus ihre neue Uhr, oder vergleichen Sie mitunter mehrere Kaufhäuser in der Innenstadt? Gehen Sie Montags shoppen oder Freitags? Und wenn, zu welchen Uhrzeiten?

Sie sehen, das ganze kann sehr schnell, sehr komplex werden 🙂 Back to the online journey……….Normalerweise wird der gesamte Wert einer Conversion der Anzeige zugeordnet, auf die zuletzt geklickt wurde – Königsfrage: Wie nennt man diese Form der Attribution?

Richtig: Last-Click!

Doch war diese Anzeige auch tatsächlich ausschlaggebend für die Entscheidung des Nutzers? Genau um dieser Sache auf den Grund zu gehen, gibt es über verschiedene Tools und Anbieter, die Möglichkeit einer datengetriebenen Attribution. Ich weiß, diese ist nicht immer und für jeden möglich ABER alles ist besser als eine reine First oder Last Click Betrachtung.

data attribution

Aus diesem Grund lauten die Tasks für Kampagnenmanager und/oder Datenanalysten immer: Measure – Attribute – Act was frei übersetzt in etwas Messen, Daten sammeln – richtige Schlüsse ziehen für eine Attribution und dann handeln!

Die Gewichtung der Touchpoints erfolgt nach einem automatisiert individuell zugeschnittenem Modell, das neben der Position auch Faktoren wie die Länge und Dauer der Kette, zeitliche Muster oder den Device-Typ einbezieht und auch alle nicht-konvertierten Ketten berücksichtigt. Anhand Ihrer Tracking-Daten lernt das Modell ohne Ihr Zutun ständig dazu und optimiert sich automatisch.

Im AdWords Interface z.b wird anhand von Daten in Ihrem Konto ermittelt, welche Anzeigen, Keywords und Kampagnen den größten Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmenszieles haben. Sie können datengetriebene Attribution für Conversions verwenden, die Sie dank Ihrer Suchnetzwerk-Kampagnen auf Ihrer Website erzielen oder die mit Google Analytics erfasst werden.

In AdWords selbst stehen folgende Attributionsmodelle Stand Juli 2017 zur Verfügung:

attribution sea

Letzter Klick: Der gesamte Wert der Conversion wird der zuletzt angeklickten Anzeige und dem entsprechenden Keyword zugerechnet.

Erster Klick: Der gesamte Wert der Conversion wird der zuerst angeklickten Anzeige und dem entsprechenden Keyword zugerechnet.

Linear Linear: Der Wert der Conversion wird gleichmäßig auf alle Klicks im Conversion-Pfad verteilt.

Zeitverlauf: Der Wert wird auf mehrere Klicks verteilt, wobei der Anteil umso höher ist, je später der Klick erfolgte. Die Halbwertszeit beträgt dabei sieben Tage. Das heißt konkret, dass einem Klick, der acht Tage vor der Conversion erfolgte, halb so viel Wert beigemessen wird wie einem Klick am Tag unmittelbar vor der Conversion.

Positionsbasiert: Jeweils 40 % des Werts werden der zuerst und der zuletzt angeklickten Anzeige und dem entsprechenden Keyword zugerechnet. Die übrigen 20 % werden auf die anderen Klicks im Pfad verteilt.

Datengetrieben: Der Wert der Conversion wird anhand der bisherigen Daten für die jeweilige Conversion-Aktion verteilt. Diese Option steht nur in Konten zur Verfügung, in denen ausreichend Daten vorhanden sind.

Welche Vorteile entstehen bei der Betrachtung von datengetriebenen Attributionsmodellen?

  • Sie erfahren, welche Keywords, Anzeigen, Anzeigengruppen und Kampagnen im Hinblick auf Ihre Geschäftsziele am wichtigsten sind. Geschäftsziele können sowohl Leads, als auch Sales oder Calls sein.
  • Gebote lassen sich anhand aktueller Daten aus Ihrem Konto optimieren.
  • Sie können das richtige Attributionsmodell für Ihr Unternehmen anhand fundierter Daten auswählen.

Welche Änderungen das nach sich ziehen könnte sehen Sie in einem Beispiel hier:

Egal über welchen Anbieter ==> AdWords ist hier kostenfrei nutzbar <== gibt es immer eine bestimme Anzahl an Daten/Fallzahlen, die notwendig sind um überhaupt eine richtige Attribution einleiten zu können.

Datengetriebene Attribution steht leider nicht allen Werbetreibenden zur Verfügung.  Im AdWords Konto müssen mindestens 15.000 Klicks und für eine Conversion-Aktion mindestens 600 Conversions innerhalb von 30 Tagen erfasst werden, damit dieses Modell genutzt werden kann.

Und jetzt viel Spaß beim Analysieren und Optimieren!

Connecting Affiliate und Display Recap zur Tactixx 2017

Connecting Affiliate und Display Recap zur Tactixx 2017

Keine Branche, auch nicht die des Online Marketings, bleibt von Fortschritten verschont, jedoch ist kein Bereich so schnelllebig wie die digitale Welt und wirft mit so wahnsinnigen Tempo immer wieder seine Schatten voraus, erfindet sich neu, evaluiert und revolutioniert.

Zum ersten mal durfte ich dieses Jahr die TactixX als Speaker besuchen. Gemeinsam mit Arne Voigtländer referierte ich über Bedürfniszentrierung und Saisonalitäten in der digitalen Neukundengewinnung.

Aber auch andere Vorträge und Speaker bei diesem Branchen-Event, welches bereits zum elften Mal statt fand, gewährten wertvolle Einblicke in neue Trends und altbekanntes .

Unter anderen gab es folgende Themen:

Praetorius referierte über Lead Generation on Speed, einem kurzweiligen Vortrag über Targetingmöglichkeiten in Facebook. Beim Auto Miet Giganten Sixt konnte man spannendes über Influencer Marketing lernen und wie man sich mit einfachen Mitteln eine Bilddatenbank aufbauen kann.

Viele Vorträge hatten den Kern von Dynamic Programmatic und der bald folgenden “ feindlichen Übernahme “ von Technik, oder wie Programmatic Advertising die Marktlandschaft verändern wird 🙂

Natürlich durfte der Godfather of Affiliate Marketing, Markus Kellermann nicht fehlen, der uns mit den Top 5 Trends der Branche versorgte:

  1. Traffic wird immer mehr über mobile
  2. Traffic über Social Media Kanäle nimmt zu
  3. Affiliates haben es noch schwerer zu ranken
  4. Cross Device Tracking
  5. Attribution und Customer Journey Tracking

Danke an dieser Stelle an Rene Roth und sein Team, es war eine tolle Veranstaltung und wir hoffen auch 2017 mit einem Vortrag vertreten sein zu dürfen.

intelliad individual expert

Nach der Tactixx 2017, die ich dieses mal als Speaker besuchen durfte, habe ich noch einen Abstecher in die Münchener Innenstadt zur führenden Performance Marketing Plattform, Intelliad gemacht. Mit Intelliad verbindet mich schon eine lange und sehr freundschaftliche Partnerschaft. Grundsätzlich kommt der Toolanbieter Intelliad aus dem klassichem BidManagement Segment, hat sich aber in den letzten Jahren immer weiterentwickelt, neu erfunden und zu einer voll umfänglichen Performance Marketing Suite gemausert.

Die 3 Kernaussagen der Plattform Intelliad

  • Umfassendes Cross-Channel-Marketing
  • Absolute Datensicherheit – 100% Made in Germany
  • Mehrfach ausgezeichneter Kundenservice

Nach Gesprächen über TV Trigger ( sehr spannend! ), Real Time Advertising auf Zielgruppen / Kohorten und wetterbasierten automatisierten Bids im System haben wir uns noch über Zertifizierungen und Partnership für Agenturen unterhalten. Auch hier bietet Intelliad ähnlich wie Google ein Zertifizierungsprogramm für Einzelpersonen, aber auch ein Partnerbadge für zertifizierte Agenturen an. Der Vorteil und Mehrwert liegt hier klar in der erweiterten Betreuung, gemeinsamen Case Studys und Events.

Als preferred Partner……….

  • Erhalten Sie Informationsvorsprung und Wettbewerbsvorteile durch Zugang zu exklusiven Inhalten und Teilnahme an exklusiven Partner-Veranstaltungen
  • Optimieren Sie Ihre Kundenansprache und steigern Sie Ihre Reichweite durch gemeinsame PR-Aktionen und Success Stories
  • Steigern Sie Ihre Performance durch einen regelmäßigen Informationsaustausch mit dem intelliAd Technik Team und wirken Sie ihm Rahmen von Beta-Testing aktiv an der Produktentwicklung mit
  • Profitieren Sie von zahlreichen Marketingmaterialien und Pre-Sales Support
  • Erweitern Sie Ihr Netzwerk und Ihre Skills durch Wissensaustausch in einem exklusiven Kreis mit anderen erfolgreichen Partneragenturen

Prüfung ablegen als Intelliad Expert

Auf der Rückfahrt von München nach Mannheim hat sich die neue, stabile WLAN Verbindung im ICE ausgezahlt. In den 3,5h der Rückfahrt war bequem Zeit um die 50 Fragen über und rund um Intelliad zu beantworten. Mit 87% an richtigen Antworten bin ich mehr als zufrieden und darf mich ab sofort “ Intelliad Qualified Individual Expert “ nennen.

Urkunde Intelliad Expert

Customer Lifetime Value in Google Analytics

Die Messung des Lifetimewertes über verschiedene Channels

Im Google Analytics Konto habe ich heute morgen den lange angekündigten Lifetime Wert gefunden. Aktuell ist er noch in der Beta und wird hoffentlich bald komplett mit allen Funktionen ausgerollt.

Der Analytics Bericht „Lifetime-Wert“ enthält eine Übersicht darüber, wie wertvoll verschiedene Nutzer für Ihr Unternehmen sind (basierend auf der Lifetime-Leistung während mehrerer Sitzungen).  Den Reiter dazu finden Sie unter der Metric “ Audience „. Sie können beispielsweise den Lifetime-Wert für Nutzer betrachten, die Sie über E-Mail oder die bezahlte Suche gewonnen haben. So ist es zukünftig möglich, gezielt Marketingressourcen auf die Akquisition solcher Nutzer ausrichten.

Google schreibt dazu……Darüber hinaus können Sie den Lifetime-Wert von Nutzern vergleichen, die Sie über unterschiedliche Channels gewonnen haben. Vergleichen Sie beispielsweise Nutzer, die Sie über die organische Suche akquiriert haben, mit Nutzern, die Sie über soziale Netzwerke gewonnen haben. Oder vergleichen Sie soziale Netzwerke mit E-Mail, um zu ermitteln, über welchen Channel Sie die wertvolleren Nutzer erreichen.

Folgende zeitliche Faktoren sind aktuell auswählbar:

  1. der Akquisitionszeitraum, ähnlich wie bei der Kohorten Auswertung auswählbar
  2. X – Achse der Grafik, hier beträgt der maximale Zeitraum 90 Tage für den Lifetime Wert und kann in Tag, Woche oder Monat aufgesplittet werden

Aktuell sind nach meiner Einsicht folgende Messwerte verfügbar:

  • Abschlüsse für Zielvorhaben pro Nutzer (LTV)
  • Umsatz pro Nutzer (LTV)
  • Sitzungsdauer pro Nutzer (LTV)
  • Sitzungen pro Nutzer (LTV)
  • Transaktionen pro Nutzer (LTV)

Kann ich die Daten schon in irgendeiner Form interpretieren?

Ich glaube das ist schon machbar, jedoch stehen wir mit den Daten und der Interpretation noch am Anfang. Es lässt sich z.B. evaluiren, dass User aus Kanal X oder Y im Vergleich zu Direct Traffic einen deutlich höheren Customer Lifetimewert zugerechnet bekommen. Oder hier in meinem Beispiel, das der Organische Bereich einen geringeren Customer Lifetimewert als Branded Paid Search hat.

Wenn auch noch am Anfang, Google Analytics erweitert seine Funktionen und wenn alle Beta´s wie Kohorten oder Customer Lifetime aus dem Entwicklungsstadium herausgewachsen sind, könnte die Verknüpfung von diesen Metriken extrem spannend auf einem wachsenden Markt der digitalen Analyse sein.

 

BidManagment Tools im Einsatz

Bid Management Tools helfen einem grundsätzlich dabei, Paid-Search Kampagnen zu optimieren über eine automatisierte und programmatische Gebotssteuerung und Anpassung. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, jedes einzelne Keyword zu überprüfen oder anzupassen, sondern in sinvollen strategischen Gruppen auf Basis von Micromoments zu optimieren.  Meiner Einschätzung nach macht ein BidManagment Tool dann Sinn, wo es nicht mehr möglich ist den Überblick der manuellen Optimierung zu behalten. Wann dieser Fall eintritt, muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden.

Ich persönlich glaube aber gerade wenn es um tausende von Keywords über mehrere Paid-Search-Anbieter wie Google, Bing oder Yandex geht, kann man bei manuellen Optimierungen schnell die Übersicht verlieren.

Wie Bid Management Tools funktionieren ist nicht einfach erklärt, warum?

1.  gibt es sehr viele unterschiedliche Tools am Markt die auf unterschiedlichste Faktoren zurückgreifen.

2. Gibt kein Tool seine Datenbasis frei oder lüftet damit sogar seine “ Geheimnisse “

Aber ein paar grundsätzliche Faktoren lassen sich doch bei allen Tools ableiten.

  • Gebotsanpassung anhand verschiedener Algorithmen der Tools
  • Zielfaktor! Jedes Tool braucht ein Ziel zum optimieren
  • Ziele können z.B. Umsatzvolumen, Klicks, Leads etc. sein.
  • Diese einzelnen Faktoren können sehr aggressiv, aber auch regressiv angepasst werden

Strategisches Denken ist also nicht mehr notwendig?

Wichtig in diesem Zusammenhang bleibt m.E. nach aber immer auch der Faktor “ Mensch „. Gerade bei sogenannten regelbasierten Optimierungen muss die Strategie von einem klugen Kampagnenmanager freigegeben und implementiert werden. Einem Tool die “ ganze Arbeit “ selbst überlassen würde ich in diesem Fall nicht 🙂

Vorteile von Bid Management Tools

Die Vorteile der heutigen Bid Management Tools liegen klar auf der Hand. Der operative zeitliche Aufwand von Kampagnenmanagern kann aufgrund von dann einzustellenden manuellen Aufwänden eingespart werden. Trotz einer großen Anzahl an Kampagnen und Keywords kann so weiterhin jedes Keyword einzeln auf die verschiedensten Zielebenen optimiert werden und das ganze nahezu in Realtime.

Welche Nachteile entstehen?

Der Nachteil ( wenn man hier von einem Nachteil sprechen kann ) ist, das natürlich immer eine gewisse Anzahl an Daten notwendig sind um eine kluge Optimierung durchführen zu können. Man gibt selbstverständlich auch ein Stück der Kampagnenoptimierung aus den  Händen.

Weiterhin findet die Entwicklung bzw. die Optimierung immer in der Vergangenheit statt, sprich es wird auf historische Daten optimiert. Einige Tools schreiben sich inzwischen eine vorausschauende Optimierung auf die Fahne.

 

 

Welche Tools sind aktuell bei uns im Einsatz?

  • AdSpert
  • AdFerence
  • Acquisio
  • Intelliad

Mein Fazit:

Bid Management Tools erleichtern die operative Arbeit in unseren SEA Kampagnen und bringen gerade in der Keywordoptimierung bei großen Konten eine deutliche Effizienz gegenüber den manuellen Anpassungen.

Aber wie ich auch oben schon beschrieben habe, ist mir bis dato ( trotz Prognoseanalysen und Vorhersagen die manche oben genannten Tools schon integriert haben ) noch kein Tool über den Weg gelaufen, die Trends mit integriert haben, ganzheitliche Strategien beachten und ggfl. sogar mitentwickeln in der ganzheitlichen, strategischen Ausrichtung.