Google Analytics Glossar

Es gibt keinen Zweifel, dass ein Tool wie Google Analytics entscheidend ist, wenn Sie verstehen möchten wie Ihre Kunden oder Webseitenbesucher über Ihre Seite navigieren. Welche Einstiegs- und welche Ausstiegspunkte sich über welche Quellen ergeben. Hierzu dient das kostenlose Analyse Tool von Google.

Hier habe ich euch ein paar Ausdrücke zusammengetragen und versucht diese nach Möglichkeit auch zu definieren.

Erweiterte Segmente: Sie können bestimmte Quellen, Userverhalten aber auch Zielgruppen in Analytics-Berichts hervorheben.

Benchmarking: Hilft, Ihre Leistung zu der durchschnittlichen Performance der Konkurrenz zu vergleichen.

Absprungrate: Die Anzahl der Benutzer, die auf Ihrer Zielseite, direkt wieder abspringt. NIcht zu verwechseln mit der Ausstiegsrate

Conversion: Wenn jemand Ihre Website besucht und ein Ziel oder eine von Ihnen definierte Handlung vollzieht ( Möglichkeiten wären z.B. PDF Download, Kontaktformular, Sale etc. )

Click Through Rate (CTR): Misst den Erfolg einer Online-Werbekampagne, mit der Anzahl der Benutzer, die auf einen bestimmten Link geklickt haben im Verhältnis zu Ihren Impressionen

Engagement Rate / durschnittliche Sitzungsdauer: Die Zeit, die ein User auf Ihrer Webseite verbringt.

Event: Wird verwendet, um zu verfolgen ob ein Besucher z.B. ein Video anschaut oder einen Social Click bzw. einen anderen ausgehenden Klick tätigt

Ausstiegsrate: Die Zahl der User, die sich 2 oder mehr Seiten angesehen haben und sich dann bei der letzten Seite entschließen Ihre Seite zu verlassen.

Filter: Sie können die Berichtsparameter durch einen Filter für bestimmten Daten eingrenzen.

Funnel – Trichter Visualisierung: Teilt Ihre Benutzererfahrung in Schritte ein, z.B. sehr empfehlenswert bei einem Warenkorbtracking. Man kann so festhalten und tracken wo evtl. Probleme im Bestellprozess liegen. Findet man z.B. eine extrem hoche Ausstiegsrate auf der Seite der Bezahlarten sollte man sich man genauer ansehen ob z.B noch alle Bezahlfunktionen funktionieren.

Ziel: Aktionen z.B. Produktkauf, Kontaktformular, X Sekunden auf Seite Y etc.

Ziel-Conversion Rate: E-Commerce-Conversion-Rate ist der Prozentsatz an Besuchen, die zu einer E-Commerce-Transaktion geführt haben.

Ziel Fluss: ein visueller Bericht, um den Prozessfluss von Seite a zu Seite b, c, d etc. zu verfolgen. Ähnlich wie die Trichter Visualisierung

Zielprozessfluss

Das nächste mal werden wir ein wenig tiefer in diese Materie einsteigen, und weitere Begriffe erklären.

HTTP Status Code und Ihre Bedeutung

Gerade nach einem Relaunch kämpft man als SEO egal ob im voraus oder im Nachgang mit sogenannten HTTP Status Codes. Den meisten unter uns ist wohl eine 404 Fehlerseite bekannt, die man im besten Fall per 301 Weiterleitung weiterleitet. Für alle die an dieser Stelle wissentlich aussteigen möchte ich euch ein praktisches Beispiel geben:

Nehmen wir ein an, ihr habt einen E-Commerce Shop auf XT-Basis aufgesetzt und ein Produkt von euch liegt in der Kategorie Blumentopf. Die URL könnte in diesem Fall wie folgt aussehen:

http://www.domainvoneuch.de/topf/ProduktX-s.html

Jetzt plant ihr also euren neuen Shop mit Swich auf z.B. Shopware. Euer Produktsortiment verändert sich nun und ihr stellt fest das dieser Artikel in eurer neuen Navigation nicht unter /topf sonder /blumentopf liegen soll. Eure neue URL sieht also wie folgt aus:

http://www.domainvoneuch.de/blumentopf/ProduktX

An dieser Stelle würde nun eine Weiterleitung sinnvoll werden, warum?

Nehmen wir an für euer Produkt rankt ihr bei Google auf Platz 4 mit der “ alten “ URL, der Kunde klickt jetzt nach Relaunch auf den Link bei Google und landet auf einer 404 Fehlerseite wenn keine Umleitung gemacht wird. Ihr würdet also auf Dauer euer Ranking verlieren weil der Kunde auf eine Fehlerseite geleitet wird, die Bounce Rate dementsprechend hoch wäre und der User / Nutzer auf eine unrelevante Seite geleitet wird! All das findet Google, auch aufgrund der letzten Google Updates, nicht gut weil es eben für den Suchenden keinen Mehrwert bietet.

Damit das nicht passiert hier nun die HTTP Status Codes und deren Bedeutung:

HTTP Status Code – 200 OK

Erfolgreiche Verbindung -keine Beanstandung.

HTTP Status Code – 301 Moved Permanently
Die Anfrage hat eine neue permanente URL.
Wichtig für SEO´s

HTTP Status Code – 302 Found
Die angeforderte Ressource befindet sich vorübergehend unter einer anderen URL.

HTTP Status Code – 304 Not Modified
Wenn bei einer dynamischen Seite eine GET-Anfrage durchgeführt wurde, wird vom Server mit diesem Status-Code reagiert, dass die Seite nicht geändert wurde.

HTTP Status Code – 307 Temporary Redirect
Die angeforderte Ressource befindet sich vorübergehend/temporär unter einer anderen URL.

HTTP Status Code – 400 Bad Request
Die Anfrage konnte vom Server aufgrund ungültiger Syntax nicht verstanden werden. Der Client sollte die Anfrage nicht wiederholen. Hier solltet ihr auf jeden Fall mit der Technik sprechen

HTTP Status Code – 401 Unauthorized
Die Anfrage erfordert Benutzerauthentifizierung. Hier solltet ihr auf jeden Fall mit der Technik sprechen

HTTP Status Code – 403 Forbidden
Der Server versteht die Anfrage, kann sich nicht, oder weigert sich diese auszuführen. Hier solltet ihr auf jeden Fall mit der Technik sprechen

HTTP Status Code – 404 Not Found
Die Seite wurde nicht gefunden. Die “ schlimmste “ Seite nicht nur für SEO`s, auch für Kunden – keine Inhalte!

HTTP Status Code – 410 Gone
Die angeforderte Ressource ist nicht mehr auf dem Server vorhanden und es ist keine Weiterleitungsadresse bekannt. Die Administration sollte hier, falls der Zustand dauerhaft sein sollte, den Header 404 eintragen.

HTTP Status Code – 500 Internal Server Error
Eine Bedingung in einem Script (bei dynamischen Seiten) kann vom Server nicht erfüllt werden.

HTTP Status Code – 501 Not Implemented
Der Server unterstützt nicht die nötige Funktionalität, um die Anforderung zu erfüllen.Hier solltet ihr auf jeden Fall mit der Technik sprechen

 

copyright and Original Pic by MOZ. All rights here: http://moz.com/blog/an-seos-guide-to-http-status-codes
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